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Ein Lebenslauf gleicht einer Schuluniform

Ein Lebenslauf so eintönig, wie eine Schuluniform…Ratet mal, wer es geschafft hat, sich am ersten Schultag gleich zu verlaufen.Still und unauffällig saß ich in einem überfüllten Klassenzimmer, in das ich gar nicht gehörte.Ein Premium Platz war das, den ich damals ergattert hatte, fast ganz vorne am Fenster.Es dauerte etwas, bis die Türe aufging und eine nette Stimme meiner eigentlichen Lehrerin meinen Namen rein rief.Als ich dann doch noch mit etwas Hilfe und einem knallroten Kopf bei meinen Klassenkameraden saß (natürlich kein Premium Platz mehr) fing die Schulzeit für mich so richtig an.Ich war fleißig, liebte jedes Fach, war der heimliche Liebling meiner Klassenlehrerin (die stolze Frau in Grün neben mir auf dem Bild). Ich zeriss meine Strümpfe beim Klettern auf dem Baum, ich malte dunkle Wolken neben dem Regenbogen und verbrachte viel Zeit in der Schuleigenen Bücherei. Nicht nur, um dort das Lesen zu üben und die Bilder in den bunten Büchern zu betrachten. Nein. Schon damals liebte ich den Geruch der Bücher. Ich konnte nicht genug davon bekommen -nennt mich süchtig- Und das hat sich bis heute nicht geändert. Warum ich das erzähle?Weil ich zu oft gehört habe, wie man auf einer Beerdigung beton hatte, wo und wann man in der Schule war. Welche Bildung man dabei genossen hatte und natürlich gehörten die Jahreszahlen fest in den Lebenslauf. Ich bin aber der Meinung, wenn man etwas über die Schulzeit erzählen möchte, dann kann man es lebendig und farbenfroh gestalten. Egal wie lange die Schulzeit schon zurückliegt.Eine Lebensgeschichte in einem persönlichen Redenswerk, welche nicht so eintönig in einen Lebenslauf gepresst wurde, wie klein Irina damals in ihre Schuluniform…

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