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Kein Grabstein, kein Kreuz, keine Tafel.

Die erste Trauerfeier im neuen Zuhause

Kleinweiler, Markt Weitnau, gerade einmal 20 Minuten von uns entfernt.

Bei strahlendem Sonnenschein durfte ich heute eine echte Blumenliebhaberin verabschieden.
Die Sonne strahlte so stark, man hätte meinen können, der Frühling hält Einkehr.
Die allererste Trauerfeier ganz in der Nähe von unserem neuen Heim. Etwas ganz besonderes.
Einfach wundervoll, wenn man voll und ganz ankommt. Nicht nur mit dem Herzen, sondern auch beruflich.
Da habe ich gleich etwas Wunderschönes entdeckt. Eine schöne Ruhestätte.
Auf dieser Wiese kann man sich bestatten lassen. Auf einen Stein kann man den Namen und das Geburts- und Todesjahr einprägen lassen, wenn man das möchte.
Kein Grabstein, kein Kreuz, keine Tafel.
Kein Grab, bedeutet auch keine Grabpflege.
Keiner bepflanzt individuell die Ruhestätte. Keiner kommt im Sommer fast jeden Abend und gießt die Blumen.

Man weiß jedoch auch nicht, wo genau der/ diejenige liegt.
Es bleibt nicht viel für die Nachwelt.
Es ist eine völlig individuelle Entscheidung wo man sich bestatten lassen möchte. Wichtig ist nur, dass man es den Angehörigen mitteilt, wenn man besondere Wünsche hat. Oder wie es gar nicht sein soll.
Vielen ist es zu Lebzeiten egal. „Die werdens schon machen…“
Jedoch bürgen sie den Angehörigen eine Aufgabe auf, die viele Zweifel mit sich bringen kann. Einmal darüber sprechen, kurz seinen letzten Willen aufschreiben und jeder weiß Bescheid.

Wo ich mal hin will, das weiß ich schon.
Hoffentlich bin ich bis dahin schon so richtig grau unter dem ganzen Blond…
Wenn es nach meinem Mann ginge, hätten wir ein Mausoleum. Massiv mit Stahltür. Eine gemeinsame Gruft sozusagen. Ob ich das will, überlege ich mir noch. 🙂

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